Akademie für Alte Musik in Baden-Württemberg e.V.

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Das Kammerensemble der AAMWü setzt sich aus den Dozenten der Akademie zusammen und wird je nach Anforderungen der aufzuführenden  Musikliteratur durch nachstehende Musiker erweitert.

Mitglieder des erweiterten Kammerensembles

Anja Breuer

studierte Klavier bei Roswitha Gediga und Pavel Gililiv an der Musikhochschule in Köln. Sie nahm an mehreren Meisterkursen international bekannter Pianisten teil. Ein intensives Kammermusikstudium bei Rainer Moog, Boris Pergamenschikov und dem Amadeus- Quartett rundete ihre Ausbildung ab. Sie lebt in Breitenstein b. Weil im Schönbuch und konzertiert in unterschiedlichen Ensembles im In- und Ausland. 

 

   Friederike Chylek

 erhielt ihre musikalische Ausbildung an der Schola Cantorum Basiliensis (Hochschule für Alte Musik, Basel). Dort studierte sie Cembalo und Generalbass bei Jesper Christensen, historische Improvisation bei Rudolf Lutz und Fortepiano bei Edoardo Torbianelli. Ausserdem besuchte sie mehrere Meisterkurse mit Lars Ulrik Mortensen. Wesentliche musikalische Anregungen erhielt sie auch von Evelyn Tubb und Anthony Rooley. Sie tritt als Cembalistin regelmäßig mit verschiedenen Ensembles und Kammerorchestern auf.

 

   Helmut Engelke

ist seit  1997 Mitglied des Kammerensembles der DAAM als Barockbratschist. Studium der Physik in Stuttgart und Berlin mit  Diplom und Promotion an der Universität Stuttgart. Er erhielt seine geigerische Ausbildung bei Wilhelm Beh und Rainer Kölble und war  Konzertmeister in verschiedenen Kammer- und Sinfonieorchestern. Spezialisierte sich 1980 auf Viola d’amore , seit 1982 auf Barockvioline. Er nahm an mehreren Meisterkursen in Barockvioline bei Ingrid Seifert teil und studierte von 1993 bis 1997 in der Violinklasse von  Simon Standage.   Konzerte und CD-Aufnahmen mit dem Philidorensemble Stuttgart/Halle und   Kammerensemble und Barockorchester der DAAM.

   Yuko Abe-Haueis

Die Pianistin Yuko Abe-Haueis studierte Klavier bei Sakiko Nagayo, Senzoku Musikhochschule in Tokyo, Japan. Schon frühzeitig gewann sie ihre ersten Wettbewerbe, wie 1993 das Kammermusikvorspiel für junge Musiker in Kanagawa. 1994 erhielt sie ihre erste Konzerteinladung zum Gedächtniskonzert der Eröffnung des Takahata - Musiksaals. Weitere Solokonzerte und kammermusikalische Auftritte führten sie nach Tokyo, Kanagawa, Chiba, Yamagata und Niigata. An der Schola Cantorum Basiliensis und der Musikhochschule Zürich studierte sie Fortepiano bei Eduardo Torbianeli, Johann Sonnleitner sowie Cembalo und Basso continuo bei Gottfried Bach, Johann Sonnleitner und Margarete Kopelent. Weiterhin belegte sie Meisterkurse für Fortepiano bei Andreas Steier und Eckart Sellheim. Yuko Abe-Haueis konzertierte in Solokonzerten und Kammermusikabenden auf dem Klavier, Hammerflügel und Cembalo in Deutschland, Schweiz, Frankreich, Niederlande, USA und Japan. Sie arbeitet mit mehreren Kammermusik-Ensembles, die sich der Aufführung alter und zeitgenössischer Musik widmen.

 

Toshiko Narita-Schmidt

Klavierstudium in Japan bei einer Artur Schnabel Schülerin, Konzertexamen in Stuttgart bei Jürgen Uhde und Renate Werner. Daneben Kammermusikstudium bei Günter Louegk, sowie Korrepetitionsaufgaben an der Staatl. Hochsschule für Musik in Stuttgart. Anschließend an das Konzertexamen für Klavier begann sie ein Cembalostudium bei Lisedore Praetorius in Stuttgart. Meisterkurse bei dem renommierten Cembalisten Kenneth Gilbert in Antwerpen und Stuttgart schlossen sich an. Von 1980 -1986 war Toshiko Narita Schmidt Mitglied im Böblinger Kammerensemble mit Ulrike Engelke und Christine Bürklin. Damit verbunden waren zahlreiche Konzerte im In- und Ausland. Toshiko Narita - Schmidt ist eine begehrte Continuospielerin bei Konzerten mit Travers- und Blockflötisten.

 

   Viktor Töpelmann

 studierte zunächst Musikwissenschaften am King’s College in London, schloss sein Bachelor of Music mit Auszeichnung ab und  wechselte als Stipendiat des Arts and Humanities Research Council an die Royal Academy of Music für einen zwei-jährigen Masters Studiengang in Gambe und Barockcello. Während seiner Zeit an der Academy wurde Viktor mit mehreren Preisen für sein Cello- und Gambenspiel ausgezeichnet. Zu seinen Lehrern in London zählten Alison McGillivray, Jonathan Manson und Jennifer Ward-Clarke. Weitere prägende Anregungen erhielt er auf Meisterkursen unter anderem von Wieland Kuijken und Christophe Coin. Seit einem Jahr lebt Viktor nun in Köln und ist gleichermaßen aktiv als Gambist und Cellist.

Ingrid Uhle,

wohnhaft Breitenstein b. Weil im Schönbuch, studierte Violoncello bei Prof. Werner Taube an der Musikhochschule Stuttgart. Zusätzlich beschäftigte sie sich mit historischer Aufführungspraxis, u.a. auf Kursen bei Gerhard Darmstadt und Michi Gaigg. In einem  Klaviertrio war sie - zusammen mit ihren Geschwistern - erste Bundespreisträgerin bei Jugend musiziert. Sie ist Mitglied verschiedener Freelance-Orchester und Cellolehrerin an der Musik- und Kunstschule Böblingen.